In der Orestie ist der Chor das Ausgangsmoment. Durch die Präsenz des Chors lassen sich die Protagonistenhaltungen (Agamemnon, Klytaimnestra, Orestes) vorführen; durch die Protagonisten werden die Chorhaltungen befragt. Die Orestie zeichnet das Verschwinden des Chors über den Verlauf der drei Teile. Orest geht aus dem tragischen Diskurs hervor. Die chorische Ordnung verliert sich.

 

 

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