TheaterCombinat

Arbeitsjournal

29.7.99
gestern nach längerer zeit erste 3h improvisation.
In der kleinen halle 3 teile mit jeweils einem erzähler auf dem dach. (gesamte orestie, bis wo wir sind) (innenraum) und im wechsel 3 teile auf vorplatz,(aussenraum) a) 1. Zeuschor b) chorführer klytaimestre c) zweiter zeuschor.

Zuvor training mit loulou. Körperteile separieren, ins extrem, eins nach dem anderen, reaktionen verzögert nachsetzen, sehr gutes konzentrationstraining für den körper.
Dann paarübung, wie ein körper, (loulou erklärte die differenz, was für sie physisch ist, wirklich gewicht abzugeben und darauf zu reagieren (nachgeben oder gegenhaltend) dieses scheinnachgeben ist für sie nicht physisch, weil, es bleibt kontrolliert, man lässt sich nicht von seinem körper überraschen. Alles in gleicher spannung, man gibt sich nicht auf. sondern führt es bewußt, physisch, und nicht vom kopf.
Wichtige bemerkung: technisch ist technisch aber mit der seele, die zustand bemerkt , in die sie körper bringt

Improvisation: übergänge von aussenraum nach innenraum und zurück waren gross. Innnenraum, nur einer spricht, chöre und dialoge etc, die anderen spieler, räumliche bezugsetzung zum text mit ihren leibern: starke Formierung durch improvisation entlang der chronologie des textes. Aussenraum ,text für alle benutzbar.alle agieren räumlich, chronologie aufgelöst: freierer umgang mit text ,akkustischer, freier umgang mit raum, andere zeitdimension.
c.b.

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