Es gibt grob strukturiert drei verschiedene Möglichkeiten, auf denen die Improvisationen aufgebaut werden:
1 räumlich bestimmte Positionierung
2 auf Szenenfolgen bezogene, dramaturgisch an Drehpunkten und Figurenkonstellationen orientierte Improvisation ohne Figurenspiel oder Illustration (verschiedene Gleichzeitigkeiten Text/Spiel)
3 thematisch orientierte Improvisation ohne Gleichzeitigkeit mit dem Text
Fragestellungen von 11/ 8/99
- Was sind die grenzen und möglichkeiten der improvisation ?
- Wie kommt man zu längeren und komplexeren vorgängen?
- Woher kommen neue impulse?
- Wie sind diese dynamisch verküpfbar? (immer tendenz zur harmonisierung/ reproduktion von missverständnissen)
- Wo "klemmt es" in der improvisation, und warum ?
+ was ist ein vorgang
+ wann erstarrt eine geste im bild ? (wenn die zeitliche strukturierung eine geste aussetzt und sich nicht auf jemanden anders bezieht , somit keinen gestischen konflikt aufmacht / sich selbst genügt, dh. Nicht den gesamten raum bestimmen will , dh eine beschäftigung ist für den darsteller, und er froh darüber , aber keine konsequenz darüber hinaus will/ eine geschlossene geste ist , die keine körperlichen anknüpfungspunkt für andere bietet, sich nur über eine richtung und eine achse definiert)
+ veränderbarkeit der geste
a) durch rythmische strukturierung, die zeit und raum bestimmt
b) komposition im raum, wo setze ich die geste zum raum und zu anderen
c) welche geste setze ich in welchen raum?
Arbeitsnotiz von Claudia.Bosse